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Schweden Gesundheitssystem |
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Das Leitbild des schwedischen Sozialversicherungssystems, und damit des Gesundheitssystems, beruht - trotz aller Reformen - nach wie vor auf der Idee eines sozialen Schutznetzes von Geburt an bis hin zur Rente.
Die Finanzierung des Systems beruht auf den Abgaben in die Sozialversicherung (Arbeitgeberbeiträge) sowie auf Steuern. In Schweden existieren insgesamt 21 Regionalkassen mit ihren Zweigstellen in den Kommunen. Die Kassen besitzen keine eigenen Mittel und tragen nicht zur Finanzierung des Sozial- und Gesundheitssystems bei, sondern dienen hauptsächlich der administrativen Handhabung von Versicherungs- und Auszahlungsangelegenheiten (z.B. Krankenversicherung, Elterngeld, Kindergeld, Renten etc.).
Schwedische Eigenheit
In Schweden geht man im Allgemeinen seltener oder eher später zum Arzt als in Deutschland. Hier mag ein Mentalitätsunterschied vorliegen, andererseits werden vom Einzelnen im Krankheitsfall auch mehr Eigeninitiative, private Zuzahlung und das Inkaufnehmen längerer Wartezeiten auf ärztliche Behandlung gefordert. Der erste Weg führt im Krankheitsfall daher meist zunächst in die Apotheke, um sich selbst zu kurieren.
Schnellen Zugriff auf grundlegende Informationen rund um Ärzte, Gesundheitsversorgung und Krankenhäuser erhält man auf der offiziellen Internetseite des Stockholms läns landsting www.vardguiden.se
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. März 2012 um 17:24 Uhr |