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Arbeitsmarkt
Immer wieder erhalten wir Fragen hinsichtlich Arbeitsplatz/Berufschancen von Deutschen, die einen Umzug nach Schweden planen und hoffen, hier eine Anstellung oder gar Ausbildung erhalten zu können. Die Chancen sind nicht sehr gut, der Arbeitsmarkt ist anderen europäischen Ländern ähnlich.
Eine Voraussetzung ist die schwedische Sprache - man muss Schwedisch sprechen und schreiben können! Ohne Schwedisch-Kenntnisse wird es in jedem Bereich schwierig.
In Schweden hat sich im Zuge der Krise der Arbeitsmarkt deutlich verschlechtert. Bereits im Herbst 2008 begannen die schwedischen Firmen, Arbeitsplätze im großen Umfang abzubauen, 2009 hat sich diese Entwicklung noch verschärft. Im Jahr 2010 lag die Arbeitslosenquote im Schnitt bei 8,5 % (2009: 8,4 %) und pendelt sich 2011 den Prognosen zufolge auf rund 7,9 % ein, im August 2011 auf 6,6%.
Laut Scb (Statistisches Zentralamt) sind
- von 1.000 Personen sind 336 arbeitslos
- in der Altersgruppe 15 – 24 Jahre sind 116 von 1.000 ohne Arbeit, das entspricht 17,3 %
- der Anteil der Arbeitslosen, die 6 Monate und länger ohne Arbeit sind, beträgt 35,2% (der gesamten Anzahl Arbeitslosen).
Wer also keinen Arbeitsvertrag mit einem schwedischen Arbeitgeber vor dem Umzug hat, sollte sich genau überlegen, wie die Chancen sind und im Lande bleiben.
Denn, und das wäre das nächste Problem, wer keine Arbeitsstelle nachweisen kann, bekommt keinen Mietvertrag für eine Wohnung. Eine Anstellung wird nicht selten erst vergeben, wenn man eine Wohnung nachweisen kann.
Im Rahmen dieser Homepage wird nun ein kurzer Leitfaden für die Arbeitssuche in Schweden im Allgemeinen gegeben. Hierbei werden insbesondere einige Tipps vermittelt, die so manche Schritte erleichtern können.
Eines noch vorab: Als EU-Mitbürger benötigt man keine Arbeitserlaubnis in Schweden. Will man länger als 3 Monate im Land bleiben, muss man sich bei Migrationsverket registrieren!
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