Cafés und Restaurants

Cafés:
Kanelbullar, wienerbröd und pepparkakor, der Duft von Zimt, Kardamom und Kaffee … Kaffee und Kuchen spielen im schwedischen Alltag eine wichtige Rolle. Kein Tag ohne „fika“ – die kleine Pause mit einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen oder einem der typischen Hefegebäckstücke. Entsprechend ist die Zahl der Cafés groß und ihr Angebot vielfältig. Vom gemütlichen Plüschcafé mit klassisch schwedischen „bakelser“ wie den „Staubsauger“ (dammsugare) genannten grünen Marzipanrollen oder den beliebten Zimtschnecken bis zum puristischen Trend-Konditor mit sorgfältig dekorierten winzigen Törtchen in der Vitrine. „Fika“ ist im Sommer wie im Winter angesagt. Die Cafés locken wahlweise mit Terrassen im Grünen und Blick aufs Wasser oder mit warmer Gemütlichkeit für dunkle Winternachmittage.

Die meisten Cafés bieten neben süßen Köstlichkeiten auch einfache Mittagessen (lunch). Auf den Speisekarten finden sich Salate, Quiche, Lasagne und belegte Brötchen. Lunch ist eine preiswerte Alternative zum eher teuren Essengehen am Abend. Salat, Brot und Kaffee sind im Preis oft inbegriffen. In den Cafés herrscht meistens Selbstbedienung. Da die Schweden zeitig essen und Kaffee trinken, schließen manche Cafés bereits um 16 Uhr.
Da die Öffnungszeiten der Cafés sich jahreszeitlich ändern, ist es meist sinnvoll, vorher kurz anzurufen!

Hier eine kleine Auswahl unserer Lieblingscafés in Stockholm.


Literaturtipps:

Sommarkafeer von Mia Öhrn in Schwedisch und Englisch
Verlag: Natur och Kultur
71 Cafés rund um Stockholm, eine Fundgrube für alle "Ausflügler"!!

Café Stockholm
Recept & en guide till 52 stockholmscaféer.
Isaberg förlag

  


Restaurants:
Auswärts essen ist in in Stockholm kein billiges Vergnügen. Abends kostet ein Hauptgericht ab ca. 150 SEK. Zur günstigeren Mittagszeit (Tagesgericht ab ca. 70 SEK, oft gibt es Salat, Brot, Tee/Kaffee und Kekse vom Buffet dazu) sind viele Restaurants in der Innenstadt überfüllt. Da die Schweden sehr zeitig zum Lunch gehen, wird es ab 12:30 Uhr aber meistens wieder leerer.

Nach dem Betreten eines Restaurants wartet man auf den Oberkellner (Hovmästere, oft gibt es hier ein entsprechend gekennnzeichnetes Pult) der einem den Tisch zuweist. Manche Restaurants verlangen, dass man vor dem Betreten des Speiseraums die Jacken (kostenpflichtig) an der Garderobe hinterlegt. Leitungswasser (Kranvatten) ist immer kostenlos und steht in der Regel bereits auf dem Tisch für die Gäste bereit.

Imbisse und Schnellrestaurants haben oft keine Alkohollizenz, so dass es dort zur Pizza beispielsweise keinen Wein gibt.

Wer viele schwedische Spezialitäten auf einmal probieren möchte, sollte ein Smörgåsbord (kalt-warmes Buffet) buchen (z.B. in Ulriksdals Wärdshus). Bei den Schweden ist das vor allem in der Vorweihnachtszeit beliebt und heißt dann Julbord.

Die besten schwedischen Restaurants: Im Restaurantführer White Guide werden die 500 interessantesten Restaurants des Landes genannt, man erhält praktische Tipps und Rezensionen zu jedem Restaurant. 


Hier eine kleine Auswahl unserer Lieblingsrestaurants in Stockholm.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. März 2011 um 19:46 Uhr
 


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